Wer glaubt denn heute noch an die Auferstehung?

5 Gründe, warum die Auferstehung eines der am besten belegten Ereignisse der Menschheitsgeschichte ist

Lukas Herbst
09.06.2021

Wer glaubt heute noch an die Auferstehung? Ich kann dir auf jeden Fall sagen, wer nicht an die Auferstehung geglaubt hat: Alle. Nachdem Jesus einen Tag lang am Kreuz hing, starb er. Absolut niemand glaubte, diesem Revoluzzer und Wannabe-King Jesus jemals wieder zu begegnen. Um ganz sicher zu sein stachen die Römer Jesus mit einem Speer in die Seite. Das Ergebnis: Eindeutig tot. 

 

Und mit Jesus war auch das ganze Jesus-Movement tot. Aus. Vorbei. Over. 

 

Auch am Ostersonntag standen die Jünger nicht am Grab und zählten von 10 rückwärts, The Final Countdown auf ihren AirPods. Niemand wartete drauf, dass Jesus lässig aus dem Grab spazierte. Im Gegenteil: Fast immer, wenn Jesus nach seiner Auferstehung Menschen begegnete, waren die erstmal völlig überfordert. Haben kritische Rückfragen gestellt. Konnten es nicht glauben. 

 

Vielleicht geht es dir auch so. Vielleicht denkst du auch: Ich kann das nicht glauben. Das macht keinen Sinn. Macht es das? Hier kommen einige kurze Fragen und Facts zur Auferstehung von Jesus.

1. SIND DIE QUELLEN ÜBERHAUPT VERTRAUENSWÜRDIG?

Die Berichte über die Auferstehung sind extrem vertrauenswürdig. Zum einen sind sie sehr alt, d. h. sie sind nah an den Ereignissen dran. Der Bericht von Markus ist wohl nur wenige Jahre nach den Ereignissen verfasst worden. Zum anderen ist die Textgeschichte der Quellen viel besser erforscht als bei vielen anderen historischen Quellen. 

2. WAS WENN JESUS ÜBERHAUPT NICHT TOT WAR?

Die römischen Soldaten waren Profikiller. Sie haben ihr Handwerk verstanden. Gleichzeitig war schon die Geißelung so krass, dass Jesus im Grab einfach verblutet oder verdurstet wäre. Ich stelle mir vor, wie Jesus nach drei Tagen zerfetzt und fertig aus dem Grab kommt: “Ich bin auferstanden.” Das hätte in den Jüngern nichts ausgelöst. 

3. HAT JEMAND DIE LEICHE EINFACH GEKLAUT?

Das ist das älteste Gerücht (siehe Matthäus 28). Das Grab war von Elitesoldaten, also den Navy Seals des 1. Jahrhunderts, bewacht. Wer hätte den Leichnam klauen sollen? Die Jünger hatten Angst. Sonst hatte niemand Interesse an der Leiche. Und Juden würden generell keinen Toten woanders hinlegen.

4. WAS IST MIT DEN WIDERSPRÜCHEN IN DEN BERICHTEN?

Die leichten Unterschiede in den Berichten sprechen für ihre Echtheit. Wirklichkeit ist immer mehrperspektivisch. Leichte Abweichungen sprechen also dafür, dass echte Menschen ein echtes, persönliches Erlebnis beschreiben.

 5. WAS, WENN SICH IRGENDJEMAND EINE LÜGENGESCHICHTE AUSGEDACHT HAT?

Ich stelle mir Petrus vor, wie er mit den Jüngern im Kreis steht und sagt: “Wir klauen den Leichnam, verstecken ihn und erfinden dann eine Geschichte, für die wir alle sterben. Wer ist dabei?“ Niemand wäre dabei. Warum sollten die Jünger ihr Leben für einen Messias riskieren, von dem sie wissen, dass es keiner ist? Außerdem: Wenn man die Geschichte erfunden hätte, dann hätte man sie viel besser erfinden können. Die Berichte sind klar und kühl erzählt, ohne Mystik. Noch dazu sind Frauen die ersten Zeugen der Auferstehung. Niemand hätte sich das ausgedacht, weil ihre Aussage damals vor Gericht nicht zählte.

 

Es gibt noch weitere Fragen, die sich relativ leicht beantworten lassen. Außerdem müsste man erstmal einen anderen Grund für die massive Ausbreitung der Kirche im 1. Jahrhundert finden. Es lohnt sich also, sich wirklich mal intensiv mit den Argumenten für die Auferstehung auseinanderzusetzen. Du wirst sehen: Die Auferstehung ist so gut belegt, wie es historische Fakten eben sein können. Und wenn du mich fragst, warum ich an Gott glaube, dann würde ich antworten: Weil Jesus von den Toten auferstanden ist.

Weil, wenn jemand seinen Tod vorhersagt und sagt, dass er drei Tage tot sein und dann von den Toten auferstehen wird und er es dann durchzieht – ganz ehrlich, dann glaube ich ihm auch alles andere!

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